Sie sind hier: Ausbildung / Flächensuche

Flächensuche

Foto: Petra Liebich

Bei der Flächensuche, sucht ein Hund ohne Halsband und Leine, lediglich mit einer Kenndecke gekennzeichnet, ein Wald- oder anderes unwegsames Gelände selbstständig ab. Hierbei ist er schneller und genauer als eine Menschenkette. Das Suchgebiet wird von den Hunden auf einer Breite von ca. 50 bis 100 m systematisch durchkämmt, dabei halten die Hunde jederzeit Kontakt zu ihren Hundeführern. Gehorsam ist unbedingt erforderlich. Durch Wild oder andere Ablenkungen darf sich der Flächenhund nicht irritieren lassen.

Er sucht nicht nach einer bestimmten Person, sondern nach dem Geruch „Mensch“. Wir suchen hauptsächlich suizidgefährdete, orientierungslose oder verunglückte Personen. Hier wird kein Geruchsartikel der vermissten Person benötigt.

Alle Helfer müssen sich deshalb hinter dem Hund aufhalten. Am besten ist natürlich die Suche gegen den Wind.

Wenn die vermisste Person vom Hund aufgefunden wird, meldet er den Fund seinem Hundeführer.

Man unterscheidet 3 Meldungsarten: 

  1. Verbellen
    Er bleibt bei der Person und bellt bis sein Hundeführer kommt
  2. Rückverweisen
    Er läuft zu seinem Hundsführer, zeigt durch bellen an, dass er eine Person gefunden hat und führt den HF zu der gefundenen Person.
  3. Bringseln
    Er nimmt ein "Bringsel", das an seiner Kenndecke befestigt war in seinen Fang und läuft zu seinem Hundsführer. Der Hundeführer sieht am Bringsel im Fang seines Hundes, dass er eine Person gefunden hat. Der Hund führt den HF zu der gefundenen Person.

Jedes Rettungshundeteam muss alle 18 Monate eine Wiederholungsprüfung ablegen, um seine Einsatzbereitschaft unter Beweis zu stellen.