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Mantrailing

Bei der Mantrailing wird nach der Spur eines bestimmten Menschen gesucht. Jeder Mensch hat seinen eigenen Geruch. Er verliert bei jedem Schritt viele kleine Hautpartikel und legt somit eine “individuelle Spur“.

Hunde haben sehr feine Nasen, die man mit gezieltem Training für diese Arbeit schulen kann. 

 

 

Für die Suche wird ein Geruchsgegenstand der gesuchten Person benötigt. Dieser Gegenstand wird dem Hund zum Riechen vorgehalten und er nimmt die Spur auf.

Man benötigt einen Geruchsgegenstand der gesuchten Person. Dieser Gegenstand wird dem Hund zum Riechen vorgehalten und er nimmt die Spur auf.

 

 

Diese Ausbildung ist sehr aufwändig. Die Spuren müssen im Training sehr unterschiedlich gelegt werden, z.B. in der  Stadt, auf dem Land, alte Spuren, frische Spuren, auf Bahnhöfen, in verkehrsreichen Zonen und an vielen anderen Orten. Die Hunde suchen an einer 10 m langen Leine, die an einem bequemen Geschirr befestigt wird.

Seit 2010 gibt es im DRK eine Prüfungsordnung für Mantrailer. Hier ist festgelegt, dass das Mantrailing-Team auf einer Strecke von ca. 2,5 km eine vermisste Person auffinden muss, um bei Einsätzen eingesetzt werden zu dürfen.

 

 

Mantrailing ist in Amerika schon seit Jahren bekannt.